Neue Spiel­e­cke im Rathaus eröff­net

Warten muss nicht langweilig sein: Im Bürgerbüro des Waiblinger Rathauses leuchten jetzt bunte Sitzkissen und ein neuer Motorikwürfel lädt zum Spielen ein. Die Neugestaltung geht auf eine Idee der neunjährigen Luna zurück, die im Rahmen des Projekts „Dein Jugendbudget“ umgesetzt wurde.

Veröffentlicht: 24. Januar 2026, 12:55 Uhr | Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026, 15:07 Uhr

Ein Mädchen schneidet ein weißes Band durch, während drei Erwachsene neben ihr stehen und das Band halten; im Hintergrund große Fenster mit Blick auf Gebäude. Ein Mädchen schneidet ein weißes Band durch, während drei Erwachsene neben ihr stehen und das Band halten; im Hintergrund große Fenster mit Blick auf Gebäude.

Oberbürgermeister Sebastian Wolf eröffnete den neu gestalteten Bereich offiziell am 14. Januar 2026. „Es zeigt sich, dass mit kleinen Dingen eine große Wirkung erzielt werden kann“, lobte Wolf das Engagement der jungen Waiblingerin.

Von der Idee zur Umsetzung Luna fand die alte Kinderecke wenig ansprechend und reichte ihren Verbesserungsvorschlag kurzerhand beim „Jugendbudget“ ein. Sie setzte sich gegen mehr als 30 andere Ideen durch. Gemeinsam mit Peggy Dieterich von der Kinder- und Jugendförderung kaufte sie Spiele, Bücher und Kissen ein. Auch praktische Fragen – wie Reinigung und Ordnung – wurden von der „Projektpatin“ Luna mitbedacht.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Wartebereich ist jetzt farbenfroh und bietet mit einem fest installierten Motorikwürfel auch Beschäftigung für die Kleinsten. Luna wird bei ihren Besuchen in der Stadtbücherei regelmäßig nach dem Rechten sehen.

Weitere Projekte folgen Die Jury hat neben der Spielecke noch zwei weitere Projekte aus dem Jugendbudget bewilligt:

  • 14. März 2026: Ein Upcycling-Workshop in der Rundsporthalle (passend zur Remsputzete).

  • Geplant vor dem Sommer: Eine Ausleihbox am Skaterpark (derzeit in der Feinabstimmung).

Info: Dein Jugendbudget

Du hast eine Idee für Waiblingen? Das Jugendbudget fördert Projekte von jungen Menschen (8–21 Jahre) mit jährlich insgesamt 10.000 Euro. Ziel ist es, die Stadt bunter und vielseitiger zu machen.